24-Stunden-Betreuung: Seniorenbetreuung zu Hause

24-Stunden-Betreuung: Seniorenbetreuung zu Hause

Rund um die Uhr in guten Händen

Früher oder später müssen sich die meisten Menschen mit dem Thema Betreuung im Alter auseinandersetzen. Die wenigsten Senioren wollen ihr gewohntes Zuhause verlassen und in ein Pflegeheim umziehen. Die Alternative: eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause. Doch wer sind diese 24-Stunden-Betreuer? Welche Tätigkeiten werden übernommen? Wer vermittelt 24-Stunden-Betreuer und welche Kosten fallen an?

 

Was ist eine 24-Stunden-Betreuung?

Wenn Senioren durch eine Erkrankung wie Demenz, durch einen Unfall oder durch altersbedingte Schwäche nicht mehr für sich selber sorgen können und alltägliche Aufgaben unverrichtet bleiben, lohnt es sich, Unterstützung zu suchen. 24-Stunden-Betreuungskräfte helfen bei allen anfallenden Aufgaben im hauswirtschaftlichen Bereich sowie im Bereich der Grundpflege. Darüber hinaus unterstützen sie bei Freizeitaktivitäten sowie Erledigungen außerhalb der vier Wände und leisten den Senioren ganz allgemein Gesellschaft.

24-Stunden-Betreuungskräfte wohnen normalerweise direkt zusammen in der Wohnung oder im Haus mit der zu betreuenden Person. Damit sind sie 24 Stunden vor Ort. Ihre Arbeitszeit richtet sich nach dem deutschen Arbeitszeitgesetz und kann flexibel eingeteilt werden, wodurch die individuellen Routinen und Tagesabläufe eines Seniors optimal berücksichtigt werden können. Dadurch ist die 24-Stunden-Betreuung eine besonders flexible und bedarfsgerechte Form der Seniorenbetreuung.

 

Oftmals wird für die 24-Stunden-Betreuung synonym der Begriff 24-Stunden-Pflege verwendet. Zu beachten ist, dass diese Betreuungs- oder Pflegekräfte keine medizinischen Behandlungen leisten dürfen. Diese können nach Bedarf von ambulanten Pflegediensten zusätzlich geleistet werden.

Wer übernimmt die 24-Stunden-Betreuung?

24-Stunden-Betreuer aus OsteuropaDa eine solch individuelle und umfassende Betreuung durch in Deutschland ausgebildete Pflegekräfte für Familien größtenteils nicht finanzierbar wäre, werden in den meisten Fällen Pflegekräfte aus Osteuropa (zumeist aus Polen) eingestellt. Aus diesem Grund haben sich auch die Begriffe „polnische Pflegekraft“ oder „osteuropäische Pflegekraft“ etabliert. Die 24-Stunden-Betreuer kommen in der Regel für mehrere Wochen bis einige Monate zum Pflegebedürftigen nach Hause. Je nach Art der Beschäftigung wird für die Zeit zwischen der Betreuung für eine Vertretung gesorgt bzw. muss dann von den Angehörigen selbst eine Vertretung organisiert werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Seniorenbetreuung bieten Betreuungsassistenten oder Alltagsbegleiter. Im Gegensatz zur 24-Stunden-Betreuung ist diese Form der Unterstützung zwar regelmäßig, jedoch nur stundenweise ausgerichtet, wodurch die Senioren den größten Teil des Tages dennoch allein bestreiten. Die Wahl der richtigen Seniorenbetreuung richtet sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit sowie den individuellen Anforderungen und Gegebenheiten.

Welche Tätigkeiten übernehmen 24-Stunden-Betreuer?

aktivierende Pflege bei der 24-Stunden-BetreuungPrinzipiell helfen 24-Stunden-Betreuungskräfte den Senioren bei allen Tätigkeiten, die täglich anfallen: Angefangen bei der Körperpflege, dem An- und Ausziehen, über das Kochen, Bügeln, die Reinigung der Wohnräume, die Zubereitung der Mahlzeiten bis hin zur Unterstützung bei der Körperhygiene und dem Erledigen von Botengängen.

Laut einer Studie (Quelle: GfK Austria) benötigen Senioren hauptsächlich Hilfe im Haushalt, um weiterhin im eigenen Heim leben zu können. Am zweit- und dritthäufigsten nannten die Befragten das Instandhalten der Wohnung sowie das Erledigen der Einkäufe. Dabei ergab die Studie auch, dass nur etwa ein Drittel der Befragten Hilfestellungen von Angehörigen bekommt.

Zusätzlich nannten die Studienteilnehmer als besonders geschätzte Dienste das Leisten von Gesellschaft und die Begleitung bei Freizeitaktivitäten. Auch setzt die 24-Stunden-Betreuung nicht zuletzt auch auf die aktivierende Pflege: Durch Gespräche und Beschäftigung verschiedener Art werden die Senioren aufgemuntert und gewinnen – insbesondere, wenn sie zuvor alleine gelebt haben – zusätzliche Lebensfreude durch Bewegung, besondere Erlebnisse und regelmäßigen Austausch mit anderen Menschen.

Was kostet eine 24-Stunden-Betreuung?

Je nach Art der Beschäftigung einer Betreuungskraft fallen unterschiedliche Kosten an. Diese können zwischen 5000 € monatlich für eine per Arbeitgebermodell eingestellte und 2000 € monatlich für eine per Entsendemodell beschäftigte Betreuungskraft liegen. Zusätzlich sind die Kosten abhängig vom Pflegegrad der betreuten Person sowie von den Qualifikationen und den Deutschkenntnissen der Betreuungskraft.
Allerdings kann das Pflegegeld auf die 24-Stunden-Betreuung angerechnet werden. Darüber hinaus bieten sich weitere Möglichkeiten zur Finanzierung durch Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege sowie zur steuerlichen Absetzbarkeit im Rahmen von haushaltsnahen Dienstleistungen.

 

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