Depression im Alter
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Depression im Alter verstehen – und richtig reagieren

Warum hat Mutter kein Interesse mehr an unserem Kontakt? Ist es Lieblosigkeit? Oder gar Demenz? Weder noch, denn vielleicht steckt eine Depression hinter der Verhaltensänderung. Als wachsamer Angehöriger haben Sie gleich bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Doch woran erkennen Sie eine Altersdepression? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Und wie kann 24-Stunden-Pflege in München bei Depression im Alter unterstützen?

Altersdepression: Krankheitsbild & Ursachen

Als Form der Depression äußert sich die Altersdepression im Verlust des Lebenswillens – konkret kann das für Betroffene ganz unterschiedliche Ausprägungen haben. Ebenso zahlreich sind die Auslöser einer Depression bei Senioren.

Wann spricht man von Depression im Alter?

Eine Depression ist kein temporäres Stimmungstief, sondern eine ernsthafte psychische Erkrankung, die sich jedoch auch im Alter gut behandeln lässt. Wer pflegebedürftig ist, wird durch eine Depression zusätzlich im Alltag eingeschränkt. Hoffnungslosigkeit und Ängste lähmen Lebenslust und Initiative: Warum noch irgendein Ziel verfolgen? Und warum noch um Körperhygiene oder Nahrungsaufnahme kümmern, wo doch nichts mehr Sinn macht?

Warum erkranken Senioren an Altersdepression?

Ob ein Mensch depressiv erkrankt, ist zu einem Gutteilgenetisch bedingt. Durchleiden nahe Verwandte eine Depression, steigt das eigene Erkrankungsrisiko um das Zwei- bis Dreifache. Auch frühere Traumata und Missbrauchserfahrungen oder einschneidende Erlebnisse wie der Statusverlust bei Renteneintritt, schwere Erkrankungen oder der Tod lieber Menschen können Depressionen begünstigen bzw. auslösen.

Wen trifft eine Altersdepression?

Von Altersdepression spricht man bei Menschen über 65. Entgegen landläufiger Meinung treten schwere Depressionen im Alter nicht häufiger als im jüngeren Erwachsenenalter auf. Eine bevölkerungsrepräsentative Studie des Robert-Koch-Instituts (DEGS) zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland fand heraus: Von allen Menschen zwischen 18 und 79 Jahren erkrankten 6,0 Prozent im Laufe eines Jahres depressiv; unter den 70- bis 79-Jährigen waren es nur 4,5 Prozent. Allerdings ergab die Untersuchung auch, dass leichtere Depressionen bei Senioren zwei bis drei Mal so oft auftraten – mit erheblichen Einbußen bei der Lebensqualität.

Was kann eine Altersdepression auslösen?

Plötzlich ist das Leben nicht mehr, wie es war: Mit dem Wechsel aus einem aktiven Berufsleben in den Ruhestand entfällt das Gefühl, gebraucht zu werden – und damit oft Struktur und Lebenssinn. Mit dem Versterben wichtiger Familienmitglieder und Freunde nimmt die Einsamkeit im Alter  zu. Gleichzeitig verschärfen sich mentale und physische Einschränkungen, z. B. durch abnehmende Bewegungsfähigkeit im Alter oder nach Schlaganfall. Die Angst vor Pflegebedürftigkeit, Entmündigung, Krankheit oder dem nächsten Sturz bewegt die Betroffenen.

Wie hängen körperliche Erkrankung(en) und Altersdepression zusammen?

Führen alterstypische körperliche Erkrankungen in die Depression? Sicher ist, dass auch depressionstypische Symptome wie Verdauungs-, Schlaf- und Antriebsstörungen Begleiter körperlicher Erkrankungen sind – und zwar ohne, dass der Betroffene an einer Depression leidet. Als gesichert gilt aber auch, dass bei Altersdepression Gesundheitsprobleme wie Rückenschmerzen oder Ohrgeräusche als unerträglicher wahrgenommen werden. Und leiden depressionsbedingt Konzentrations- und Auffassungsgabe, kommt eine weitere Sorge hinzu: Ist das schon die Diagnose Demenz ? Kurz, ohne gründliche Diagnose keine effiziente Behandlung! Gute (Haus-)Ärzte fragen stets nach psychischen Symptomen wie Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühlen und Suizidgedanken: So wird Depression als zugrundeliegende Erkrankung nicht übersehen. Der Fragebogen „Geriatrische Depressionsskala“ (GDS) wurde speziell für die Diagnose älterer Patienten entwickelt.

Depression im Alter erkennen

Angehörige oder häusliche Pflegekräfte sind meist die ersten, die eine Verhaltensänderung bei Senioren feststellen. Ebenso wie die Auslöser von Depressionen sind die Anzeichen für diese Krankheit vielfältig.

Welche Symptome deuten auf Depression im Alter hin?

Immer, wenn eine Depression erstmalig im höheren Lebensalter auftritt, sollte der behandelnde Arzt auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass eine körperliche Erkrankung (wie etwa der Schilddrüse) vorliegt. Um organische Grunderkrankungen auszuschließen, bringen Labordiagnostik, ein EEG des Gehirns oder Bildgebungsverfahren wie Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) Diagnoseklarheit. Letztere wird im Krankheitsverlauf durchgeführt, um gefäßbedingte, entzündliche, tumoröse oder degenerative Prozesse auszuschließen, so dass Spezialbehandlungen frühzeitig erfolgen können.

Appetitlosigkeit kann ein Zeichen für Altersdepression sein
Diese physischen Symptome können auf eine Depression hindeuten:

 

  • Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Atemprobleme
  • Herzrasen/Schwindel
  • Schwindel
  • Appetitlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • permanente Müdigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • innere Unruhe

Sohn geht mit seinem depressivem Vater spazieren
Zu den psychischen Symptomen einer Depression können gehören

 

  • Antriebsschwäche
  • Gleichgültigkeit
  • unkontrolliertes Weinen
  • Angstzustände/Schwindel
  • Selbstzweifel
  • Rückzug aus dem Leben
  • Selbstmordgedanken

Wie unterscheiden sich Depression und Demenz?

Oft ist das, was wie eine Demenz wirkt, in Wahrheit eine beginnende Depression. Wie kommt das? Im Alter zeigen sich depressive Störungen ebenso wie eingeschränkte Alltagskompetenz z. B. als Sprech- und Denkhemmung – und wie bei Demenz zeigen sich hier Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Doch anders als Demenzkranke sind depressive Patienten nicht desorientiert, sondern können auf Nachfrage Datum und Uhrzeit korrekt nennen. Außerdem stehen Depressive unter immensem Leidensdruck, während Demenzkranke dazu neigen, ihre Beschwerden zu leugnen. Während demente Senioren in ihren Stimmungen eher instabil und leicht beeinflussbar sind, sind Depressive fortlaufend gedrückter Stimmung. Auch beginnt eine Demenz schleichend über Monate, die Altersdepression hingegen setzt innerhalb weniger Wochen ein.

Wie als Angehöriger mit Depression umgehen?

Depression im Alter ist eine komplexe Herausforderung für pflegende Angehörige. Mit Hoffnungs- und Antriebslosigkeit, aber auch Aggressionen konfrontiert, belastet Altersdepression auch den Pflegenden. Lassen Sie los: Depression im Alter ist eine schwere Erkrankung, die Sie durch Liebe und Zuneigung zwar lindern, aber nicht heilen können. Versuchen Sie nicht, Ihren Angehörigen zu therapieren, sondern ermutigen Sie ihn, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aber lassen Sie sich auch selbst helfen und entlasten: Sozialpsychiatrische Dienste und weitere Einrichtungen wie z. B. der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V. unterstützt Angehörige und depressiv erkrankte Senioren mit Hilfe und Beratung. Informationsmaterial zu Depression im Alter stellt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereit – als Broschüre oder PDF zum Download.

Behandlung von Depression im Alter

Psychische Erkrankungen sind heutzutage gut erforscht und werden zunehmend von ihrer Stigmatisierung befreit. Die Behandlungsaspekte umfassen sowohl medikamentöse als auch therapeutische Therapien. Zuwendung, Aufmerksamkeit und Verständnis unterstützen den Therapieprozess bei Altersdepression zusätzlich.

Warum muss Altersdepression behandelt werden?

Depressiver Mann bei der Psychotherapie-Sitzung
Freudloses Leben hat jeden Sinn verloren: Der Wunsch, nicht mehr zu können, nicht mehr zu wollen und deshalb das Dasein durch eigene Hand zu beenden, kann bei Depression übermächtig werden. Laut Statistischem Bundesamt werden über ein Drittel aller Suizide durch Menschen über 65 begangen. Darunter sind mehr Männer als Frauen: Eine Studie der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern sieht einen Faktor in der unzureichenden Therapie von Altersdepression bei Männern. Leider ist die Dunkelziffer stiller Suizide – etwa durch Nahrungsverweigerung oder unterlassene Medikamenteneinnahme – bei Senioren sehr hoch. Jedes „Ich kann nicht mehr“ oder „Ich falle euch nur zur Last“ Ihres Angehörigen sollte als Hinweis auf Selbstmordgefährdung ernstgenommen werden. Ziehen Sie einen Arzt ins Vertrauen: Wird Depression behandelt, sinkt das Suizidrisiko. Auch bei schweren Erkrankungen, die seelisch belastend sein können, sind depressive Störungen stets separat zu diagnostizieren. Das wichtigste Ziel lautet jetzt, Zeit zu gewinnen. Klingt die Depression durch angemessene Therapie ab, kehrt der Lebensmut wieder zurück!

Welche Formen der Behandlung helfen gegen Depressionen von älteren Menschen?

Sich von der Vorstellung zu verabschieden, sich stets zusammenreißen zu müssen, ist der erste Schritt! Der Antrieb, sich helfen zu lassen, muss vom Betroffenen selbst ausgehen. Wo dieser fehlt, brauchen Angehörige viel Fingerspitzengefühl, um das erkrankte Familienmitglied vorsichtig vom Nutzen einer Therapie zu überzeugen. Nur Mut! Wege in Form wirksamer Behandlungs- und Hilfsangebote führen heraus aus dem Tal. Ihr Ziel: Lebensqualität zurückgewinnen! Betroffene lernen, bisheriges Leben und aktuelle Situation anzunehmen und den Alltag wieder aktiver zu gestalten – durch Psychotherapie, medikamentöse Behandlung und soziale Unterstützung. Ansprechpartner sind neben dem Hausarzt (Geronto-)Psychiater mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung und Psychotherapeuten. Ambulante Therapie scheint angesichts der Schwere der Depression oder der Lebens- und Mobilitätssituation kein gangbarer Weg? Stationärer Klinikbehandlung bietet den Vorteil, dass Psychotherapie, medikamentöse Therapie und Angebote von Ergo- und Physiotherapie gebündelt bereitstehen.

Was muss medikamentöse Therapie bei Altersdepression berücksichtigen?

Bei Depression im Alter ist die sorgfältige Auswahl des Antidepressivums entscheidend, weil Senioren oft eine Vielzahl an Medikamenten parallel einnehmen. Nur ein Antidepressivum, das auch bei einem Minimum an Wechselwirkungen effektiv ist, kommt infrage, Medikamentenverzicht jedoch nicht: Warum die letzten kostbaren Jahre bei schlechter Lebensqualität verbringen, wenn der Nutzen von Antidepressiva das Risiko von Nebenwirkungen überwiegt? Übrigens können auch pflanzliche stimmungsaufhellende Präparate wie Johanniskraut gewisse Nebenwirkungen haben – wie die Wirkung verordneter Medikamente abzuschwächen, weshalb vor der Einnahme mit dem Arzt Rücksprache gehalten werden sollte. Des Weiteren muss eine Behandlung mit Antidepressiva auch den Stoffwechsel von Senioren berücksichtigen. Denn ihre Organe reagieren langsamer auf Wirkstoffe – und scheiden diese verzögerter aus. Auch deshalb sind Antidepressiva anfangs niedrig zu dosieren – und dann nach und nach in der Dosierung zu steigern. Außerdem kann zu starke Sedierung (Ruhigstellung) das Sturzrisiko erhöhen. Dennoch benötigen einige Senioren – aufgrund schlechter Wirkstoffaufnahme im Darm oder eingeschränkter Hirndurchblutung – höhere Dosen als junge Menschen. Nach Herzinfarkt oder Schlaganfall tritt eine Depression auf? Auch diese muss behandelt werden, damit die Rehabilitation der Grunderkrankung gelingt.

Welche Antidepressiva sind sinnvoll?

Moderne Alternativen, die den Stoffwechsel von Serotonin – das genannte Glückshormon – direkt beeinflussen, haben klassische trizyklischen Antidepressiva inzwischen vielerorts abgelöst, weil diese im Alter Nebenwirkungen wie Verstopfung, Mundtrockenheit und Sehbeeinträchtigungen zeitigen. Neuere Antidepressiva steigern den Antrieb individuell intensiv und können, so sinnvoll, auch Schlaf und Appetit fördern. Ihre Wirkung setzt in der Regel nach spätestens 14 Tagen ein und ist nach etwa sechs Wochen komplett erreicht. Die Symptome scheinen auf dem Rückzug? Vorsicht, Rückfallgefahr – auch dann sollte das Medikament wie verordnet weitergenommen werden. Für eine gelungene Einnahme ist außerdem auf seniorengerechte Medikamenten-Handhabung zu achten.

Was kann Psychotherapie leisten?

Jede medikamentöse Therapie, und sei sie noch so gut, ist durch Psychotherapie zu begleiten. Neue Selbstsicherheit erlangen, Alltag wieder besser meistern, soziale Kontakte verbessern? Psychotherapie steht – auch bei möglichen Rückschlägen – kontinuierlich zur Seite. Eine erste Sprechstunde wird von bis zu vier so genannten probatorischen Sitzungen gefolgt – eine Kassenleistung. Diese dienen dem Kennenlernen von Patient und (Geronto-)Psychiater, (Geronto-)Therapeut oder einem im Umgang mit Senioren erfahrenen Psychotherapeuten: Stimmt die Chemie? Wenn ja, beantragt der Therapeut die Therapie bei der Krankenkasse. Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist am besten belegt und gilt bei Altersdepression als besonders effektiv. Sie soll den alten Menschen befähigen, sich Klarheit über Lebenssituation, Erwartungen und Überzeugungen zu verschaffen, um problematisches Verhalten zu ändern sowie gezielt zu trainieren, den Alltag aktiver zu gestalten. Ein unterstützendes Instrument zur Selbstbeobachtung ist das Führen eines Wochenplans: Wie ist meine Stimmung? Was habe ich heute unternommen? Was ist Besonderes passiert? Ein weiteres bewährtes Verfahren stellt die interpersonelle Psychotherapie (IPT) dar. Diese Kurzzeittherapie beleuchtet Problemfelder in Beziehungen und sozialem Umfeld: War kürzlich der Verlust eines lieben Menschen zu beklagen? Gibt es Konflikte mit dem Ehepartner oder den Kindern? Strukturierte Patienteninterviews, aber auch Hausaufgaben gehören zu den Instrumenten von IPT, die bei der aktiven Bewältigung der Symptome helfen sollen. Neben der Psychotherapie ist auch die soziale Unterstützung des depressiven Senioren entscheidend – wie konkrete Hilfestellungen im Alltag durch Organisieren einer Haushaltshilfe oder Hilfe bei der Suche nach Kontaktmöglichkeiten wie Seniorengruppen.

Welche Therapien gibt es sonst noch?
Neben Antidepressiva und Psychotherapie existieren weitere vielversprechende Behandlungsansätze. Zum Beispiel dann, wenn Patienten zu viel Schlaf bekommen, weil sie sich quasi aus der bedrückenden Realität „hinausschlafen“. Bei Wachtherapie bzw. Schlafentzug verbringt der Patient die zweite Nachthälfte im Wachzustand, um sich erst am nächsten Abend wieder hinzulegen. Zwar fällt das Wachbleiben älteren Menschen schwerer als jüngeren, aber das Ergebnis überzeugt: An den Tagen darauf hellt sich bei der Mehrheit der Betroffenen die Stimmung auf.
Bei schweren Depressionen und nach erfolgloser bisheriger Therapie überzeugt auch Elektrokrampftherapie (EKT) mit Erfolgsraten zwischen 70 und 90 Prozent: Nach Gabe eines muskelentspannenden Medikaments und unter Kurznarkose lösen kurze Stromstöße Krampfanfälle im Gehirn aus; schon sechs bis zwölf Behandlungen zeigen Wirkung. Wie diese auch im Alter gut verträgliche Therapie Altersdepressionen verbessert, ist noch nicht erschöpfend erforscht.
Gut für Gemütszustand und Antrieb ist auch Lichttherapie: Ihr Ansatz berücksichtigt die Tatsache, dass sich alte Menschen seltener an frischer Luft im Sonnenlicht aufhalten. Kommt abnehmende Sehfähigkeit im Alter hinzu, wird sowohl die lichtabhängige Produktion des Schlafhormons Melatonin als die des Glückshormons Serotonin zurückgefahren. Lichttherapie setzt altersdepressiv Erkrankte täglich für bis zu 120 Minuten 2500 Lux Tageslicht und mehr aus. Mithilfe von Lichttherapiegeräten, die es auch für daheim gibt: Halten Sie zuvor mit dem Augenarzt Rücksprache.

Nicht allein bei Altersdepression – dank 24-Stunden-Betreuung

Ältere Menschen benötigen Zuwendung – gerade, wenn sie eine Depression entwickeln. Angehörige können diesen Pflegeaufwand oft nicht alleine stemmen. 24-Stunden-Pflege unterstützt und entlastet – und weckt durch gewissenhafte häusliche Pflege neuen Lebensmut.

Welchen Einfluss hat 24-Stunden-Pflege auf Senioren mit Depressionen?

Würdevolle Pflege bei Depression im Alter? Erfahrene, einfühlsame 24-Stunden-Pflege steht Menschen mit Altersdepression umfassend zur Seite – vom Aufstehen bis zum Zubettgehen und darüber hinaus. Denn es gehört zum Wesen von Altersdepression, Körperpflege zu vernachlässigen, Nahrung und Flüssigkeit zu verweigern und Gespräche und Aktivitäten abzulehnen. Diesen Menschen allein lassen? Selbsttötungsgedanken und Verzweiflung erlauben dies nicht länger. Altersdepression ist eine Herausforderung, für alle Beteiligten. Erfahrene 24-h-Betreuung motiviert sanft, aber bestimmt dazu

  • wieder zu festen Zeiten aufzustehen
  • sich zu kämmen/zu waschen
  • sich anzuziehen
  • ausreichend zu essen/zu trinken

Absprachen zum täglichen Zusammenleben, gemeinsame Mahlzeiten etc. bringen Struktur in den Alltag, organisiert durch die Betreuungskraft. Dabei wird eine gute Pflegerin dem depressiv Erkrankten nicht jeden Handgriff abnehmen, sondern auf aktivierende Pflege als Hilfe zur Selbsthilfe setzen. Verweigert der Betroffene die Mitarbeit, nimmt die 24-h-Betreuungskraft rechtzeitig Kontakt zum behandelnden Arzt auf. Medizinische Behandlungspflege leistet eine 24-h-Betreuungskraft jedoch nicht – dazu kommt ergänzend ein Pflegedienst ins Haus. Gewusst? Seit 2017 gelten kognitive und psychische Beeinträchtigungen vor dem Gesetz als gleichgestellt. Dies bedeutet, dass Sie bei starker Einschränkung der Selbstständigkeit durch Altersdepression einen Pflegegrad für die Pflege zu Hause in München  beantragen können.

Die Wichtigkeit von Kommunikation & Betreuung bei Altersdepression

Depression macht Kommunikation schwer bis unmöglich. Geduldige deutschsprachige 24-h-Pflege bringt das nötige Verständnis auf – situationsgerecht. Denn nicht jeder Depressive zieht sich zurück, etliche Betroffene artikulieren ihre Hoffnungslosigkeit auch durch permanentes (Be-)Klagen. Gute 24-Stunden-Betreuungskräfte reagieren auch jetzt professionell, nämlich ohne zu werten. Eine gute Betreuungskraft fühlt mit – ohne durch alte Konflikte, etwas einer Mutter-Tochter-Beziehung, vorbelastet zu sein. Als engagierte 24-Stunden-Begleitung ist sie als aufmerksame Beobachterin stets bereit – ob während Ernährung, Körperpflege oder anderen Aktivitäten – Einfluss auf den Gemütszustand zu nehmen. Auch Hilfe bei Demenz ist Aufgabe von 24-Stunden-Pflege. Kurz, fast jede Alltagssituation von Seniorenbetreuung in München  ist eine Gelegenheit zur Kommunikation und probates Mittel gegen mentalen Rückzug! Gemeinsames Wohnen sorgt dafür, dass stets ein Gesprächspartner verfügbar ist.

Wieder unter Menschen sein – mit aktivierender Begleitung!

Aktivierende 24-Stunden-Pflege regt dazu an, das Haus zu verlassen und begleitet zum Arzt oder Therapeuten. Ihre positive Einstellung motiviert Betroffene, ihre Medikamente zu nehmen, leitet bei der Handhabung der Einnahme an und ermutigt zum Ausfüllen des Therapie-Wochenplans im Rahmen kognitiver Verhaltenstherapie. Darüber hinaus beleben regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft Kreislauf, Seele und Selbstwertgefühl – und Sozialkontakte die Stimmung. Die 24-Stunden-Betreuungskraft bietet ihre Begleitung an – z. B. zu einer Trauer- oder Selbsthilfegruppe vor Ort. Oder ermuntert dazu, Kontakt zum sozialen Umfeld zu halten, um durch die Pflege alter und neuer Bekanntschaften positive Impulse zu erleben. Aber soziale Teilhabe tut noch mehr: Sie lenkt die Aufmerksamkeit – weg von Erkrankung und eigener Person, hin zum Gegenüber. Es gibt Licht am Ende des Tunnels: Das Leben kann lebenswert sein – dank guter Therapie und engagierter Betreuung!

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